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  Getrost
  Nein, mein Herz, so sollst du dich nicht plagen,
  Sei getrost und sie die Schöne an,
  Wie sie kinderfröhlich lachen kann,
  Und sie hat wohl auch ein Leid zu tragen.
 
  Doch sie ist zu stolz und stark zu klagen,
  Nur ihr Blick verkündet dann und wann,
  Daß sie weiß, was Leid ist. Doch in Bann
  Läßt sie sich von Kümmernis nicht schlagen.
 
  Willst du, Herz, dich liebend zu ihr wenden,
  Sollst du heiter sein, wie sie es ist,
  Klar und lauter, stolz und stark. Erhebe
  Dich ins Reine zu der Reinen: lebe,
  Lebe auf, daß du ihr würdig bist,
  Und es wird die Zeit des Jammers enden.
  Otto Julius Bierbaum 1865 - 1910
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