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  Herab von den Bergen
  Herab von den Bergen zum Tale,
  Vom Tal zu den Höhen hinan,
  So zieh ich wohl tausend Male,
  Der Frühling zieht mir voran.
 
  Der Strom im Morgenrote
  Lockt blinkend das Ufer entlang,
  Der Mond, der Friedensbote,
  Geht mit mir am Himmel den Gang.
 
  Und alle die Vögel, die singen
  Im Wald so wundervoll,
  Von tausend herrlichen Dingen,
  Die ich noch finden soll.
 
  Sie singen: "Wohl weit in der Ferne,
  Da rauschet ein waldiger Grund,
  Drin glänzen zwei selige Sterne,
  Drin blüht ein vielrosiger Mund.
 
  Die Sterne, die sollen dich grüßen,
  So fromm wie sie keinem getan!
  Den Mund, den mund sollst du küssen,
  Du glücklicher Wandersmann.
  Emanuel Geibel 1815 - 1884
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