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  Die Maiennacht
  Wenn der silberne Mond durch die Gesträuche blinkt
  Und sein schlummerndes Licht über den Rasen streut,
  Und die Nachtigall flötet,
  Wandl' ich traurig von Busch zu Busch.
 
  Überhüllet von Laub, girret ein Taubenpaar
  Sein Entzücken mir vor, aber ich wende mich,
  Suche dunklere Schatten,
  Und die einsame Träne rinnt.
 
  Wann, o lächelndes Bild, welches wie Morgenrot
  Durch die Seele mir strahlt, find ich auf Erden dich?
  Und die einsame Träne
  Bebt mir heißer die Wang herab.
  Ludwig Hölty 1748 - 1776
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